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Eine Trostgeschichte ? von Christiane

Liebe Franziska, lieber Johannes,

es begab sich zu der Zeit, da in Deutschland die Gottlosigkeit immer stärker zunahm und der Durcheinanderbringer mit einer Fülle von Esoterik die Hirne der Menschen durchwühlte.

Da lebte in Syhra, einem kleinen Ort im sächsischen Lande eine gottesfürchtige, fröhliche Pfarrersfamilie, die unter Gottes Segen stand und große Ausstrahlungskraft in alle Dunkelheit hatte.

Das war dem Durcheinanderbringer ein großes Ärgernis und er trachtete danach diese Lichter zu löschen. Er ist ein grausamer und listiger Feind und sann sich einen bösen Plan aus:

Unglück und Herzeleid und Schuld wollte er als Waffen einsetzen, um den Pfarrer zum Schweigen zu bringen, die Liebe der Eheleute zu zerstören und somit auch die Kinder unglücklich zu machen, damit ihr Glaube an den gütigen Gott vernichtet würde. Eine Konfirmandenrüstzeit war geplant. Viel Arbeit, Hektik, Mengen an Arbeitsmitteln umschwirrten den Pfarrer. Würde er alles termingerecht schaffen? In der Abschiedsunruhe würde das Auto vollgestopft mit Kassetten, Kopierer, Papieren, Spielen, Gitarre, Liederbücher, Sanikasten usw. usf. Endlich alles drin total vollgestopft. Kaum noch Sicht nach Hinten und zu den Seiten. Verabschieden und los! Margarete könnte auf dem Töpfchen sitzen fertig schnell dem Papa noch winken! Mutti telefoniert, sieht nicht wie sie die Treppe runtertappelt, die Haustür aufdrückt, die sonst immer zu ist, aber heute eben ein Spalt breit offengeblieben ist. Da ist das Auto. Der Papa ist schon drin. Schnell winken. Aber ach, der Papa sieht sie im toten Winkel nicht, kommt näher und ...

Das hat Satan sich so ausgedacht das war sein Ziel!

Da sprach der gütige, treue, barmherzige Gott so wie damals bei Hiob: Halt! So nicht. Wenn das Sonnenscheinchen der Familie gehen soll, dann aber nicht so, mit Schuld, Angst, Blut und Schmerz. Verschwinde Satan!

Und Jesus kam, breitete seine Arme aus und sagte: Komm mein kleiner Liebling! Fürchte dich nicht, du bist mein! Komm in meine Arme, Margarete! Wir fangen an, die Wohnung zu bauen für all deine Lieben, die noch nachkommen!

Da machte sich der Heilige Geist auf, um die Pfarrersfamilie in Syhra zu trösten. Er behütete ihr Glaubenslicht, auf das es nicht verlösche.

Eure Christiane